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Stand: 29.03.2017
Leder - Handwerk
Die Lederbearbeitung ist eine der ältesten Handwerkskünste der Menschheit.
  • Hose kürzen / umnähen
  • Gürtel ausmessen
  • Hohlnieten einsetzen
  • Selbstlocher verarbeiten
  • Kugelschutznieten anbringen
  • Lederbezug einer Stuhlsitzfläche
  • Arbeiten mit Handwerkzeug
  • Professionelles Arbeiten mit maschinellen Werkzeugen
  • Aufnietplatten anbringen
  • Leder kleben
  • Leder härten
  • Buch mit Leder einbinden
  • Leder punzieren
  • Bauanleitung Nähroß
  • Lederhose kürzen
    Oft sind Lederhosen etwas länger als nötig. Dieses ist schon bei der Herstellung vorgesehen. Die Lederhose wird individuell angepasst. Dazu ziehen Sie Ihre Schuhe an, so dass man erkennt, welche Länge sich am besten eignet.
    Umkleben: Bei allen etwas dünneren Ledern möglich. Die Hose wird etwas länger als wie gewünscht (ca. 2-3 cm) abgeschnitten und nach innen umgeklebt. Gut eignet sich dafür z. B. ein Kontaktkleber wie KÖVULFIX. Bei anderen Klebern bitte darauf achten, dass die Klebestellen immer weich bleiben, da es sich hier ja um ein Kleidungsstück handelt.
    Abschneiden: Die Hose kann passend abgeschnitten werden (nachdem sie ein paar Tage eingetragen wurde). Ein Umnähen oder Umkleben der Schnittkante ist funktionell nicht erforderlich da, Leder nicht ausfranst. In der Regel reicht es, wenn die überstehenden Fäden gekürzt werden (Trick: mit einem Feuerzeug können die Fadenenden erhitzt werden, dann die Stelle mit dem Finger plattdrücken. So werden die Enden verschweisst. Leder brennt nicht! ). Abschliessend ist es angebracht die Enden der Nahtstellen zu "verriegeln" (Foto), dies kann auch mit der Hand genäht werden.
    Gürtel ausmessen
    Die exakte Gürtellänge ist ähnlich dem Taillenumfang.
    Mindestlänge: Gürtel werden auch ohne Löcher produziert, sowie von uns verkauft. Dies ist möglich, wenn am Ende kein spezieller Beschlag wie z. B. eine Spitze angebracht ist. Diese Gürtel werden auf Wunsch individuell angepasst. Dazu ist nur die Mindestlänge wichtig.
    Die exakte Gürtellänge:  Man misst vom Anfang bzw. ab der inneren Kante der Gürtelschnalle bis zu dem regelmässig benutzten Loch. Bei neuen Gürteln wird das mittlere Loch genommen.
    Hohlnieten einsetzen
    Hohlnieten können ohne Spezialwerkzeug mit einem Hammer eingesetzt werden.
    Die Länge der Hohlnieten sollte mindestens 2 mm grösser als die Materialstärke sein; aber auch mehr lässt sich in der Regel problemlos verarbeiten.
    Hohlnieten bestehen immer aus 2 Teilen, der Kappe und der Niete, oder dem Ober- und dem Unterteil [OT und UT].
    Zur Vorbereitung der Vernietung wird das Material in der Stärke des Nietschaftes gelocht. Durch das Loch wird die Niete mit Ober- und Unterteil eingeschoben. Die vorläufige Verbindung wird durch das Zusammenpressen mit der Hand erreicht.
    Hohlnieten können mit einem Hammer auf fester Unterlage zusammengeschlagen werden. Das Unterteil liegt auf einer soliden Unterlage wie z. B. Stahlplatte, Dreifuß, Amboss, Schraubstock o. ä. Um Kratzer an der Kappe zu vermeiden, lässt sich die Niete auch von hinten behämmern. Ein schwerer Fehler der oft begangen wird, ist, dass für die Unterlage weiche Materialien verwendet werden wie z. B. Leder.

    Zur professionellen Verarbeitung wird eine Drehspindel mit entsprechendem Werkzeug eingesetzt. Als Werkzeug dient der einteilige Oberstempel und der Rundteller für unten, oder auch Rundteller für oben und unten.

    siehe auch:
    Drehspindel
    Selbstlocher verarbeiten
    Maschinell verarbeitete Nieten bestehen i.d.R. nur aus einem Stück. Im Gegensatz dazu bestehen die manuell zu verarbeitenden Hohlnieten aus Ober- und Unterteil.
    Die Länge der Selbstlocher sollte ca. 2 mm grösser als die Materialstärke sein. Die Nieten haben eine große Stabilität, so dass sie zum Beispiel durch mehrere Lagen hartes Leder ohne Vorlochen durchgetrieben werden können.

    Zum Vernieten kommt eine
    Drehspindel (Spindelpresse) oder eine Fußhebelpresse sowie die entsprechenden Werkzeugeinsaetze zur Verwendung. Die Werkzeugeinsätze passen genau zu den jeweiligen Nieten und bestehen aus Oberstempel und Unterstempel.
    Kugelschutznieten anbringen
    Die Kugelschutznieten können sowohl einzeln in Handarbeit eingesetzt, wie auch maschinell mit der Drehspindel und entsprechenden Werkzeugeinsätzen verarbeitet werden.
    Als Vorraussetzung dient immer ein exaktes Anzeichnen (Silberstift). Wenn z. B. eine Reihe Nieten angebracht werden soll dann zeichnet man zwei parallele Linien im Abstand der Breite der Niete bzw. der Krampen ( 15 oder 18 mm) vor. Auf diesen Linie werden dann die Punkte wo die Krampen durchstoßen sollen, exakt ausgemessen und vorgezeichnet.

    Bei Anbringung in Handarbeit müssen die Schlitze für die Krampen vorbereitet werden. Diese kann man mit einem kleinem Stechbeitel oder auch mit einem schmalen scharfen Schraubendreher durchstossen. Nach Einsatz der Niete biegt man dieKrampen mit einem entsprechendem Werkzeug (z. B. Holzstab oder Kombizange) nach innen um.

    Zur maschinellen Verarbeitung ist der entsprechender Werkzeugsatz bestehend aus magnetischem Oberstempel und Unterstempel Vorraussetzung. Ein Vorlochen ist hierzu nicht nötig. Die Nieten werden im einem Arbeitsgang eingesetzt.
    Lederbezug einer Stuhlsitzfläche
    Eine Stuhlsitzfläche kann ohne grösseren Aufwand selbst bezogen werden sofern die Sitzfläche herausnehmbar ist.
    Material beschaffen
    1.) Möbelleder, Grösse der Sitzfläche plus mind. 10cm an jedem Rand dazu
    2.) Schaumstoff zum Nachpolstern ist oft angebracht, Grösse exakt der Sitzfläche, Stärke ca. 2 cm
    3.) Tacker mit Klammern (stabile Ausführung) oder Polsternägel

    Arbeit vorbereiten
    1.) Sitzfläche aus dem Rahmen herauslösen
    2.) alten Bezug ablösen, alle Klammern und Nägel mit einer Zange herausziehen
    3.) Unterbau prüfen, ggf. ausbessern

    Sitz beziehen
    1.) Schaumstoff zum Nachpolstern von oben auf die alte Polsterung legen
    2.) Möbelleder zuschneiden, genug Rand zu allen Seiten lassen
    3.) Festtackern; dabei in der Mitte jeder Seite eine Klammer (Nagel) anbringen, so dass der Bezug schon unter Spannung steht. Dann arbeitet man gleichmässig an alle vier Seiten von der Mitte zu den Ecken hin. (Vergleich: Radmuttern anziehen)

    Verzieren mit Polsternägeln
    Die Positionen exakt vorher anzeichnen. Der Nagel wird zum Einschlagen am Besten mit einer Spitzzange am Schaft festgehalten und dann mit einem Kunststoffhammer eingeschlagen.
    Arbeiten mit Handwerkzeug
    Zur Lederbearbeitung reichen schon einige wenige gute Werkzeuge aus.
    Anzeichnen
    Wir verwenden für dunklen oder hellen Hintergrund einen
    Silberstift, dessen Strich sich problemlos wieder ausradieren lässt.
    Das Entfernen ist mit einem Radiergummi oder schon durch Reiben mit dem Finger möglich.

    mit Messer schneiden
    Wichtig:  immer vom Körper weg schneiden !
    Gut geeignet zum Schneiden ist das Ledermesser mit auswechselbaren Spezialklingen von 0,4 mm  Stärke, als Alternative kann ein Teppichmesser eingesetzt werden: hier bitte darauf achten, dass die Klinge fest fixiert ist. Zum Schneiden ausreichend neue, scharfe Klingen bereithalten.

    Lochen
    Zum Lochen wird eine
    Lochzange in guter Qualität eingesetzt. Wenn das Loch eine exakte Grösse habe soll muss beachtet werden, dass die Lochpfeife mit ihrem Aussendurchmesser das Leder etwas auseinanderdrückt, zur Ermittlung der exakten Einstellung besser vorher an einem Reststück ausprobieren. Zum Lochen kann auch die Bohrmaschine eingesetzt werden, wenn z. B. mittig in einem grösseren Werkstück ein Loch angebracht werden soll.

    Verösen
    Das Leder wird in der entsprechenden Grösse vorgelocht. Die Öse (Typ 50) wird in das Loch reingeschoben und dann mit dem breiten Rand unten auf den kleinen Teller vom
    Ösenwerkzeug. gelegt. Mit dem Handschlag des Ösenwerkzeuges und einem Hammer wird die Öse dann umgebörtelt. Zur Verstärkung kann oben noch ein Ring (Typ 050) untergelegt werden.

    Verkleben
    Leder wird mit Kontaktkleber verklebt. Sehr gut eignet sich dafür z. B. KÖVULFIX  .
    Die Klebeflächen werden mit einem kleinen Spachtel (z. B. ein Pappstück oder Lederrest) beidseitig eingeschmiert, dann antrocknen lassen und fest zusammendrücken.
    Für kleine Flächen oder umgeklebte Kanten ist auch der Pritt-Roller mit permanentem Klebestreifen bestens geeignet.
    Nähen mit der Nähahle
    Sie verwenden am besten gewachstes Garn.
    Professionelles Arbeiten mit maschinellen Werkzeugen
    Der wichtigste Einsatz von maschinellen Werkzeugen ist die Vernietung sowie das Einsetzen von Ösen und Druckknöpfen.
    Die Drehspindel bzw. Fusspresse eignet sich zum Einsetzen von Nieten, Ösen, Druckknöpfen sowie zum Vorlochen und Plattdrücken des Leders. Zu jedem Einsatz benötigt man die entsprechenden Werkzeugeinsätze. Diese wiederum können universell eingesetzt werden in der Drehspindel, Fusspresse, Handschlag und für weitere maschinelle Verarbeitung. Das Oberteil (Oberstempel) hat immer ein entsprechend genormtes Gewinde und wird von unten in die Hubstange der Maschine eingeschraubt. Das Unterteil hat zur Führung einen Schaft von 12 mm. Als Material kommt gehärteter Werkzeugstahl zum Einsatz.
    Aufnietplatten anbringen
    Die Lederbeschläge werden zur Verzierung angebracht. Es gibt generell 2 verschiedene Typen: einerseits mit Loch durch das dann eine Niete durchgeführt wird und zum zweiten kann der Nietstift schon an dem Lederbeschlag integriert sein.
    Die Aufnietplatten bestehen meist aus Druckguss-Vollmaterial. Von der Rückseite ist ein Nietstift mit eingearbeitet.
    Zur Montage wir an geeigneter Position im Leder ein Loch angebracht, und der Nietstift durchgesteckt. Die Aufnietplatte liegt dann flach auf dem Leder auf und der Nietstift sollte noch etwas auf der anderen Seite herausschauen (mind. 1 mm). Auf das Ende wird dann die Gegenkappe aufgesteckt und mit einem Hammer festgeschlagen. Als Unterlage unter die Aufnietplatte verwendet man am Besten ein Reststück Leder.
    Die maximale Lederstärke ist abhängig von der Stiftlänge, die Grenze liegt bei 3 - 4 mm.
    Leder kleben
    Leder zu Verkleben ist eine allgemein übliche Verbindungstechnik.
    Kövulfix
    Die Klebungen bleiben elastisch und sind wasserbeständig, ideal für bewegliche Teile wie z. B. Bekleidung.
    Zusätzlich zu Leder können verklebt werden: Gummi, Filz, Kork, Pappe, Schaumstoff, Metallfolien, Holz, Furniere, Kunststoffplatten, u.a.

    Gummilösung
    Für Verbindungen die auch wieder getrennt werden können.

    Kleberoller
    Bevorzugter Einsatz für das Fixieren von Kanten und Ränder, z. B. vor dem Vernähen oder Vernieten. Verklebungen sind dauerhaft und ohne Lösemittel.
    Zusätzlich zu Leder können verklebt werden: Papier, Pappe, Kunststoff, u.a.

    Leder härten
    Leder kann durch entsprechende Techniken gehärtet werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es sich hierbei um ein organisches Material handelt. So kann sich daher jedes Stück anders verhalten bzw. man sollte die jeweilige Prozedur genau an den vorhandenen Werkstoff anpassen. Falls Sie nicht auf Anhieb die gewünschten Ergebnisse erzielen, so lassen Sie sich nicht entmutigen. Das lederne Verhärten kann man nicht als routinemässigen Technologieeinsatz betrachten.
    Teil I:  Kochen oder tränken in Wasser,
    wie in den nachfolgenden Punkten beschrieben. Es kann geformt oder auf ein vorbereitetes Profil aufgebracht werden. Möglich ist hier auch ein Pressen mit einer Positiv- und Negativform. In dieser Position wird es getrocknet, so dass es hart wird und die Form beibehält. Der Trocknungsprozess kann durch Wärme beschleunigt werden [Backofen bei 50°C, Fön oder Sonnenlicht]
    Wir empfehlen Ihnen, mit einem Lederrest einen Versuch zu starten, um die exakte Prozedur zu ermitteln, abhängig immer auch von den Eigenschaften des verwendeten Leder. Als Nachbehandlung des fertig geformten und gehärteten Leders wäre ein Färben oder Fetten möglich.

    Teil II:  Leder härten mit Wachs

    • E. Wachs
    • Eine weitere Möglichkeit Leder zu verhärten ist, wenn Sie ein schon zuvor geformtes Teil nehmen und dies in einem Ofen bei trockener Hitze von ungefähr 200 Grad platzieren. Dann nehmen Sie geschmolzen Wachs (Bienenwachs ist die traditionelle Methode, es lassen sich aber auch gute Resultate mit Kerzenwachs erhalten). Erinnern Sie sich an alle Sicherheitsanweisungen, die Sie schon im Kunstunterricht zu geschmolzenem Wachs bekommen haben da er sehr feuergefährlich ist. Erhitzen Sie den Wachs in einem Topf so dass er schmilzt.
      Dann nehmen Sie das Leder aus dem Ofen heraus und pinseln den Wachs darauf, so dass es sich voll saugt. Fahren Sie damit so lange fort bis sich das Leder abgekühlt hat, bzw. bis es keinen Wachs mehr aufsaugt. Sie können das Leder auch wieder erwärmen und mit dem Pinseln fortfahren, solange bis das Leder vollgesogen ist (ein guter Anhaltspunkt dazu wäre, dass es eine gleichmässige Farbe angenommen hat). Lassen Sie es dann abkühlen. Es ist extrem hart danach.
      ANMERKUNG: Wenn Sie das Leder, wie beschrieben, auf die oben erwähnte Temperatur erhitzen, besteht die Gefahr dass das Leders schrumpft und sich verhärtet.

    Teil III:  Weitere Techniken zum Härten von Leder

    Wegen der großen Nachfrage hier im Anschluss eine weiterführende Diskussion:

    Buch mit Leder einbinden
    Bücher mit Ledereinband werden gerne als Hochzeitbuch, Zauber- und Märchenbuch, als Tagebuch oder einfach für ein persönliches Geschenk verwendet.
    Als erstes planen wir die äussere Gestaltung. Sollen Gravuren oder Beschriftungen angebracht werden so ist ggf. sinnvoll dies vor dem Einbinden durchzuführen. Neben Prägetechniken und Punzierarbeiten (Schnitzereien) können auch Gravuren mit einem Gravurstift oder einer Minnischleifmaschine angebracht werden. Bei helleren Ledern kann auch ein Lötkolben eingesetzt werden.
    Das Leder muss vor der Verarbeitung nicht besonders aufgearbeitet werden, eher sollte man darauf achten, dass das eingestzte Leder sich von vorne herein für die entspr. Bearbeitung eignet.
    Das Buch wird aufgeklappt auf das Lederstück gelegt und die Ränder angezeichnet. Es wird ein entspr. Rand zum Umschlagen von einigen cm Breite mit eingeplant. An den Ecken wird das Leder schräg in 45°   Winkel eingeschnitten so dass es später beim umlegen bündig aneinander stösst. Der Einband wird mit dem Lederkleber auf das Buch aussen aufgeklebt. Dabei kann der Kleber mit einem kleinen Spachtel aus Pappe gut verstrichen werden. Hierbei bitte schnell arbeiten. Sie können Fläche auch abschnittweise verkleben. Die Ecken werden im Winkel von 90° eingeschnitten. Zuvor kann auf Wunsch noch ein Innenfutter in den vorderen und rückwärtigen Buchdeckel eingeklebt werden.
    Zum Einsatz von Metallbeschlägen muss ein Loch (ca. 3mm) an die entspr. Stelle angebracht werden. Sollten Sie dafür kein Spezialwerkzeug zu Verfügung haben, reicht auch eine Bohrmaschine. Die Beschläge werden dann von vorne eingesteckt und von hinten legen wir die Kappe auf. Die Kappen werden mit einem Hammer festgeschlagen, wobei der Lederbeschlag auf einer festen Unterlage liegt (Lederrest o.ä.).
    Leder punzieren
    Leder punzieren ist eine Technik, um dekorative Verzierungen auf reliefartige Weise ins Leder zu prägen.
    Beim Punzieren bringt man durch Vertiefungen in der Lederoberfläche an den gewünschten Stellen ein Muster in das Leder. Dafür verwendet man am besten vegetabiles (pflanzlich) gegerbtes Leder. in der Farbe natur. Diese punzierten Muster können dann auch eingefärbt werden.

    Zum Punzieren wird benötigt:
    - das
    Punzierwerkzeug
    - ganz feste Unterlage
    - extra Punzierhammer, z. B. aus Holz
    - Wasserschüssel mit einem Schwamm

    Kleine Punzieranleitung:
    Die Rückseite des Leders wird mit dem nassen Schwamm angefeuchtet, die Feuchtigkeit soll dann durch das ganze Leder ziehen bis zur Vorderseite. Alle Punzierarbeiten werden auf der festen Unterlage/Arbeitsplatte durchgeführt. Den Holzhammer/Punzierhammer bitte fest in die Hand nehmen und kräftig auf die Punziereisen schlagen wobei das Motiv zum Leder zeigen sollte. So prägen Sie das Motiv in das feuchte Leder. Wenn nur ein Motiv verwendet wird, dann sollten Sie darauf achten, dass es gleichmäßig eingeprägt wird.

    Die fertig punzierten Gegenstände müssen dann trocknen. Anschliessend können Sie mit
    Lederfarbe bearbeitet werden. Ein Lederfinish
    Bauanleitung Nähroß
    Das Nähross dient zum Festhalten der Lederstücke beim Nähen mit der Hand.
    Diese Bauanleitung ist von einem Kunden freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden.

    Bauanleitung Nähroß



    Kommentar von Mike:
    Ich persönlich liebe das Stitching Jig mehr. Es hat die gleiche Wirkung wie ein Nähross. Sieht aus wie ein auf dem Kopf stehender großer Buchstabe 'T' und wird unter den Oberschenkeln beim draufsitzen festgehalten. Eine Flügelschraube dient dazu um das Holz zusammenzupressen und hält das Lederprojekt fest.

    Bearbeitung: Stefan Giese

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